 | Dornburg geht zurück auf die karolingische Reichsburg Dornburg aus dem 9. Jh. Mit Machtantritt der Liudolfinger als deutsche Könige wurde die Burg zur Pfalz ausgebaut und erstmals 937 erwähnt. Nach ca. 100 Jahren als Königspfalz verlor die Burg an Bedeutung und wurde durch Ministerialien verwaltet. Das bis 1522 wahrscheinlich auf den Grundmauern der im Sächsischen Bruderkrieg 1451 schwer beschädigten alten Reichsburg Dornburg erbaute sogenannte Alte Schloss ist das nördlichste und älteste der 3 Dornburger Schlösser. Bei seinem Bau wurden evtl. vorhandene Teile der alten Reichsburg mit einbezogen. Das Rokoko-Schloss ist das mittlere und jüngste der 3 Dornburger Schlösser. Ab 1732 ließ Herzog Ernst August v. Sachsen-Weimar-Eisenach über 21 Bürgerhäuser abreißen und an ihrer Stelle vom Landesbaumeister Richter das Rokoko Schloss errichten.Wegen baulicher Mängel musste das Schloss allerdings wieder abgerissen werden. Der Baumeister G.H. Krone aus Franken errichtete den Bau bis 1747 neu. Nach seiner Fertigstellung wurde das Schlösschen von der herzoglichen Familie aber kaum genutzt und alle Seitenanbauten, bis auf den heutigen Marstall wurden niedergelegt. Ab 1776 nutzte Johann Wolfgang von Goethe als herzoglicher Minister das Schloss bei dienstlichen Aufenthalten im Amt Dornburg als Quartier.Das auch Stohmann’sches Schlösschen oder Goethe-Schloss genannte Renaissance-Schloss ist das südlichste und zweitälteste der 3 Dornburger Schlösser. |
... |